Zusammenfassung des Dissertationsprojekts „The impact of language dominance and language specific patterns in bilingual children’s encoding of motion events“

Hintergrund

Das Ziel der Dissertation war, neue Erkenntnisse im Bereich der Sprachdominanz sowie der wechselseitigen Beeinflussung von Sprachen bei bilingualen Sprecherinnen und Sprechern zu liefern.  Als theoretischer Rahmen diente hier der Ansatz der ‚Multikompetenz‘ bzw. der ‚conceptual transfer hypothesis‘. Daraus wurde abgeleitet, dass im bilingualen Spracherwerb erworbene Konzepte und sprachliche Strukturen von der einen auf die andere Sprache transferiert werden. Als vordergründige Faktoren des wechselseitigen Einflusses, die Variationen in der Erst- und Zweitsprache bedingen, wurden Sprachdominanz und sprachspezifische Muster festgelegt und analysiert. Im Fokus der Untersuchung standen bilinguale Kinder, die Türkisch in zweiter oder dritter Generation als Erstsprache und Deutsch bzw. Französisch sukzessiv (d.h., dass der erste intensive Kontakt mit der Umgebungssprache in den ersten fünf Lebensjahren erfolgte) in Deutschland bzw. Frankreich erworben haben.  Die beiden bilingualen Gruppen wurden einerseits ausgewählt, da sie sich aufgrund der hohen Vitalität des Türkischen in Deutschland und Frankreich hinsichtlich der Untersuchung von Spracherhalt, Sprachdominanz sowie Sprachdominanzwechsel besonders eignen. Andererseits stellt die Gegenüberstellung des Sprachpaars Türkisch-Deutsch und Türkisch-Französisch einen Untersuchungsgegenstand dar, der es ermöglicht, den Einfluss unterschiedlicher bzw. ähnlicher Konzeptualisierung und Versprachlichung von Bewegungsereignissen zu evaluieren. Dies geht auf die in der neuesten sprachtypologischen Forschung intensiv diskutierte Unterscheidung in ‚satellite-framed‘ und ‚verb-framed‘ Sprachen zurück. Germanische Sprachen (z.B. Deutsch) zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben der Komponente der Bewegung per se ein „Co-Ereignis“ – die Art und Weise einer Bewegung – im Verbstamm bündeln (z.B. kriechen, robben, rennen), während sie den Weg in verbalen Partikeln, in sog. ‚Satelliten-Phrasen‘, ausdrücken. Romanische Sprachen (z.B. Französisch) und Turksprachen (z.B. Türkisch) enkodieren Weg im Verbstamm (sortir, cıkmak ‚verlassen‘; entrer, girmek ‚sich hineinbegeben‘) und das Co-Ereignis in peripheren Konstruktionen (en courant, koşarak ‚rennend‘). Während die dichotome Unterscheidung in vielen untersuchten (Standard)Sprachen ihre Berechtigung findet, zeigen jedoch jüngere Untersuchungen zu Sprachvarietäten, Dialekten und Mehrsprachigen ein deutlich größeres Variationsspektrum auf, an welchem sich in dieser Studie orientiert wurde.

Forschungsdesign

An der vorliegenden Studie nahmen insgesamt 74 Sprecherinnen und Sprecher (15 türkisch-deutsche Bilinguale, 15 türkisch-französische Bilinguale, 15 deutsche Monolinguale, 15 türkische Monolinguale, 14 französische Monolinguale) im Alter von durchschnittlich 9;8 Jahren (SD=0.50, R=9;0–11;6) teil. Die Daten zum Sprachgebrauch wurden mithilfe eines mündlichen Fragebogens für die Kinder und eines schriftlichen Fragebogens für die Eltern erhoben. Die mündlichen Sprachdaten wurden mittels verschiedener Videostimuli elizitiert und im folgenden transkribiert, annotiert und statistisch ausgewertet.  Die nachfolgend zusammengefassten Ergebnisse tragen zu den unterschiedlichen Bereichen bei, die Gegenstand dieser Studie waren: Sprachdominanz, wechselseitiger Einfluss, sprachtypologische Unterscheidung.

Ergebnisse

Sprachdominanz

Die Ergebnisse zur Sprachdominanz, welche in zwei Domänen unterteilt wurde (Sprachgebrauch und Sprachfähigkeiten/Sprachwissen), legen nahe, dass bilinguale Sprecherinnen und Sprecher nicht einfach dominant in der einen oder anderen Sprache sind. Ihr Sprachgebrauch variiert hinsichtlich unterschiedlicher Bereiche und ist abhängig von kommunikativen Bedürfnissen. Dies führt dazu, dass einige Sprecherinnen und Sprecher keine eindeutige Sprachdominanz im Sprachgebrauch in der einen oder anderen Sprache aufweisen. Unterschiede zwischen den beiden Gruppen lassen sich jedoch im Bereich des Sprachgebrauchs mit den Eltern feststellen. Hier ist das Türkische die dominantere Sprache bei türkisch-deutsch Bilingualen. Auf der Ebene der Sprachfähigkeiten zeigt sich, dass türkisch-französische Bilinguale deutlich weniger Elemente der einen in die andere Sprache mischen, als türkisch-deutsch Bilinguale. Hinsichtlich des Sprachwissens auf lexikalischer Ebene ist das Französische häufiger die dominantere Sprache bei türkisch-französischen Bilingualen, während bei einigen türkisch-deutsch Bilingualen hier auch eine Dominanz des Türkischen oder keine Dominanz festgestellt wurde. Über die Feststellung unterschiedlicher Sprachdominanzprofile hinaus wurde auch der Zusammenhang der Sprachdominanz im Sprachgebrauch und der Sprachdominanz in Sprachfähigkeiten/ im Sprachwissen analysiert. Die Ergebnisse zeigen tendenziell, dass eine Dominanz in der Zweitsprache im Sprachgebrauch mit keiner oder mit einer Dominanz in der Zweitsprache in Sprachfähigkeiten/Sprachwissen korreliert. Zudem kann ein Zusammenhang einer Dominanz in der Erstsprache im Sprachgebrauch mit keiner Dominanz oder einer Dominanz in der Erstsprache in Sprachfähigkeiten/Sprachwissen vermutet werden.  Insgesamt ergibt sich ein Bild, welches zeigt, dass türkisch-deutsche und türkisch-französische Bilinguale Möglichkeiten haben, einen Sprachdominanzwechsel (in ihren Sprachfähigkeiten/Sprachwissen) von der Erst- zur Zweitsprache deutlich später zu vollziehen, als bisher in der Forschung vermutet wurde. Mit der Untersuchung von Kindern, die in zweiter und dritter Generation türkischer Sprecherinnen und Sprechern in Deutschland und Frankreich aufwachsen, liefert diese Studie neue und wichtige Erkenntnisse. Der Fokus von bisherigen Studien, die den Sprachgebrauch, die Sprachfähigkeiten und das Sprachwissen von Sprecherinnen und Sprechern, die mit Türkisch in Europa aufwachsen, lag hauptsächlich auf jugendlichen und erwachsenen Sprechern.

Wechselseitiger Einfluss

Die Ergebnisse zum wechselseitigen Einfluss belegen, dass unterschiedliche Konzeptualisierung und sprachliche Kodierung von Bewegung in der Erst- und Zweitsprache zu einem größeren wechselseitigen Einfluss führen: In den Nacherzählungen der türkisch-deutschen Bilingualen konnten folgende Phänomene festgestellt werden:

  • konzeptueller Transfer: Verwendung generischer Verben bei der Kodierung von Grenzüberschreitungen im Deutschen durch den Einfluss des Türkischen,
  • konzeptuelle Restrukturierung: höhere Verwendung von Verben der Art und Weise im Türkischen durch den Einfluss des Deutschen,
  • semantische Erweiterung: systematische Verwendung generischer Verben im Deutschen als Ersatz für Weg-Verben durch den Einfluss des Türkischen,
  • Konvergenz: Verwendung von Kombinationen generischer Verben mit direktionalen Ergänzungen im Deutschen durch die semantische Erweiterung von Wegverben zu generischen Verben durch den Einfluss des Türkischen sowie das frequente Muster der Kodierung von Weg außerhalb des Bewegungsverbs im Deutschen,
  • alternative Strukturen: parataktische Organisation der Versprachlichung von Bewegung im Deutschen, die zu einer sequentiellen Kodierung und zu einem höheren Gebrauch atelischer Bewegungsbeschreibungen führt.

Die Ergebnisse legen nahe, dass der wechselseitige Einfluss in der Regel beide Sprachen betrifft.  Die quantitative Auswertung der türkisch-französischen bilingualen Gruppe zeigt jedoch, dass solch ein Einfluss im Bereich der Versprachlichung von Bewegung in beiden Sprachen deutlich geringer ist, wenn die Konzeptualisierung und sprachliche Kodierung in Erst- und Zweitsprache Ähnlichkeiten aufweist. Türkisch-französische Bilinguale zeigen vielmehr einen positiven konzeptuellen Transfer, der sich wiederum in einer Überverwendung bspw. von Weg-Verben im Türkischen und Französischen äußert.  Die Ergebnisse der qualitativen Analyse, in der individuelle Unterschiede innerhalb einer Gruppe bzw. individuelle Gebrauchspräferenzen herausgestellt wurden, zeigen jedoch ein anderes Bild. Hier konnten insbesondere bei einigen türkisch-französischen Bilingualen große inter-individuelle Unterschiede im Türkischen und Französischen festgestellt werden, die sich mit intra-typologischer Variation im Bereich der verb-framed Sprachen Türkisch und Französisch erklären lassen. Demnach konnte bei einigen Sprecherinnen und Sprechern ebenfalls wechselseitiger Einfluss festgestellt werden:

  • Bewegungsverben: einige türkisch-französische Sprecherinnen und Sprecher verwendeten im Französischen weniger häufig Weg-Verben, wenn sie eine Bewegung nach oben kodierten, was auf einen Einfluss des Türkischen zurückzuführen ist.
  • Bewegungsverbkonstruktion: einige türkisch-französische Sprecherinnen und Sprecher verwendeten im Französischen weniger häufig Verben der Art und Weise ohne direktionale Wegangabe, was auf einen Einfluss des Türkischen zurückzuführen ist,
  • Telische und atelische Bewegungskodierung: einige türkisch-französische Sprecherinnen und Sprecher zeigten im Französischen einen höheren Gebrauch atelischer Bewegungsbeschreibungen, was auf den Einfluss der parataktischen Organisation im Türkischen zurückzuführen ist.

Neben den Unterschieden in der Konzeptualisierung und Kodierung von Bewegung wurde die Sprachdominanz als Faktor für die Richtung des Einflusses (von der Erst- auf die Zweitsprache, von der Zweit- auf die Erstsprache und beidseitiger Einfluss) in die Analyse miteinbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Richtung des Einflusses nur bedingt mir der Sprachdominanz in einem Zusammenhang steht. Nur in solchen Fällen, in denen Bilinguale eine Dominanz in der Zweitsprache sowohl im Sprachgebrauch als auch in den Sprachfähigkeiten/im Sprachwissen aufzeigen kann, festgestellt werden, dass diese Sprecherinnen und Sprecher eher und häufiger Elemente der Zweitsprache in die Erstsprache transferieren. Der Einfluss der Erst- auf die Zweitsprache ist eher wahrscheinlich, wenn Bilinguale keine Dominanz im Sprachgebrauch und in den Sprachfähigkeiten/im Sprachwissen haben.  Das Gesamtbild, welches sich aus der Analyse der Sprachdominanz und der Kodierung von Bewegung ergibt, lässt schließen, dass türkisch-französische Bilinguale häufiger eine Dominanz in der Zweitsprache im Sprachgebrauch und/oder in den Sprachfähigkeiten/im Sprachwissen aufweisen, als türkisch-deutsche Bilinguale. In der Kodierung von Bewegung im Türkischen unterscheiden sich die bilingualen Gruppen von monolingualen türkischen Kindern zwar in einigen wenigen analysierten Bereichen, die Ergebnisse zeigen aber, dass die Unterschiede recht gering sind. Deutlich größere Unterschiede wurden hingegen in der Zweitsprache bei deutsch-türkischen Bilingualen gefunden, was mit der Vorhersage des größeren Einflusses aufgrund von Unterschieden in der Konzeptualisierung und Kodierung von Bewegung im Deutschen und Türkischen einhergeht. Dass der Einfluss in der Erstsprache Türkisch jedoch bei türkisch-deutschen Bilingualen nur auf einige oben genannte Phänomene zutrifft, und insgesamt so gering ausfällt, ist erstaunlich. Hier spielen die Faktoren des Unterschieds der Konzeptualisierung und der Kodierung von Bewegung in der Erst- und Zweitsprache der Bilingualen sowie die Sprachdominanz eher eine untergeordnete Rolle. Vielmehr konnte durch die qualitative Analyse gezeigt werden, dass direkter Transfer von der Erst- auf die Zweitsprache und umgekehrt nur sehr selten auftritt. In diesen Fällen betrifft dieser auch nur eine bestimmte Analyseebene (wie beispielsweise die höhere Verwendung von Verben der Art und Weise im Türkischen bei einigen türkisch-deutschen Bilingualen). Darüber hinaus zeigt sich aber auch, dass beide bilinguale Gruppen Bewegung in ihrer Erst- und Zweitsprache nicht so kodieren wie monolinguale Sprecher der jeweiligen Sprachen. Vielmehr können die meisten Unterschiede, die mittels der qualitativen Analyse gefunden wurden, auf Gebrauchspräferenzen in einer jeweiligen Sprache zurückgeführt werden. Türkisch-deutsche und türkisch-französische Bilinguale greifen auf solche Muster zurück, die in beiden ihren Sprachen existieren, die aber weniger häufig von monolingualen Sprechern in der jeweiligen Sprache verwendet werden.  Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, die Gründe für Variation in der Sprachproduktion in der Erst- und Zweitsprache von bilingualen Sprecherinnen und Sprechern nachzuvollziehen und tragen somit zu einem besseren Verständnis ihrer speziellen sprachlichen Konfiguration bei. Darauf aufbauend können etwa didaktische Maßnahmen abgeleitet werden, die insbesondere im Bereich des lexikalischen Wissens und dessen Verwendung in Bildungseinrichtungen nutzbar gemacht werden können. Die Erkenntnis, dass beispielsweise die Verwendung semantisch neutraler anstatt expressiver Verben durch türkisch-deutsche Bilinguale auf spezifische Muster der Erstsprache zurückzuführen sind und nicht auf ein Wortschatzdefizit zurückgehen, wirft ein anderes Licht auf die kontroverse Diskussion hinsichtlich der sprachlichen Fähigkeiten dieser Sprachgruppe in Deutschland. Denn in der Regel wird bei der Ergründung des Bildungsversagens von türkisch-deutschen Bilingualen der lexikalische Bereich als erstes genannt.  Weiterhin tragen die Ergebnisse im Bereich der sprachlichen Kodierung von Bewegung zu der in der sprachtypologischen Forschung unterschiedenen Aufteilung in ‚satellite-framed‘ und ‚verb-framed‘ Sprachen bei.

Sprachtypologische Unterscheidung

Erstens konnte durch die festgestellte systematische Variation der Versprachlichung von Bewegung durch bilinguale Sprecherinnen und Sprecher ein weiterer Grund für Abweichungen innerhalb der vorgeschlagenen prototypischen Muster (‚satellite-framed‘ und ‚verb-framed‘) eingeführt werden.  Zweitens tragen die Ergebnisse zu jüngerer Forschung in diesem Bereich bei, welche die intra-typologische Variation, insbesondere bei als ‚verb-framed‘ klassifizierten Sprachen, in den Vordergrund stellen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Verwendung von sog. ‚Pseudo-Satelliten‘ im Türkischen und Französischen ein probates Mittel von bilingualen als auch monolingualen Sprecherinnen und Sprechern ist, um Weg außerhalb des Bewegungsverbs – entsprechend wie in ‚satellite framed‘ Sprachen – zu kodieren. In diesem Zusammenhang konnten zudem Unterschiede zwischen dem Türkischen und Französischen hinsichtlich der Kombinationen von mehr als einer direktionalen Angabe in der Verbperipherie festgestellt werden. Diese ist bei Sprechern des Türkischen deutlich ausgeprägter, was womöglich auf morphologisch komplexere Ressourcen im Türkischen zurückzuführen ist.  Auf der Ebene der Bewegungsverben konnte zudem gezeigt werden, dass Verben der Art und Weise im Türkischen und Französischen zwar weniger häufig als Wegverben, aber in bemerkenswerter Frequenz Verwendung finden. Auch hier zeigen sich Unterschiede zwischen dem Türkischen und dem Französischen: Während bilinguale und monolinguale Sprecherinnen und Sprecher im Türkischen überwiegend auf semantisch weniger differenzierte Verben der Art und Weise, die in der gesprochenen Sprache ebenfalls häufig Verwendung finden, zurückgreifen, finden sich bei bilingualen und monolingualen Sprecherinnen und Sprechern des Französischen häufiger expressive Verben der Art und Weise, die in der gesprochenen Sprache deutlich weniger frequent sind. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass generische Verben typischer in der Kodierung von Bewegung im Türkischen sind als vergleichsweise im Französischen.  Somit liefert diese Studie, neben der bilingualen Variation im Bereich der Bewegungskodierung, auch neue gebrauchsbasierte Perspektiven im Bereich der intra-typologischen Variation im Türkischen und Französischen.  Insgesamt liefert diese Studie somit wichtige Erkenntnisse im Bereich der Sprachdominanz, der Variation der bilingualen Sprachproduktion sowie der Sprachtypologie. Diese sind dennoch mit einigen Einschränkungen verbunden, die in zukünftiger Forschung berücksichtigt werden können.

Publikationen

Woerfel, Till (2018). Encoding motion events: The impact of language-specific patterns and language dominance in bilingual children. (Studies on Language Acquisition 58). Boston: de Gruyter Mouton.

Koch, Nikolas & Till Woerfel (erscheint Oktober 2018): Der Einfluss konstruktioneller Gebrauchsmuster in L1 und L2 auf die Verbalisierung intransitiver Bewegung bilingualer türkisch-deutscher Sprecher. In: Ballis, Anja & Hodaie, Nazli (Hrsg.): Perspektiven auf Mehrsprachigkeit. Individuum – Bildung – Gesellschaft (Reihe DaZ-Forschung 16). Berlin: de Gruyter Mouton.

Vorträge im Rahmen des Projekts

L2 effects on L1 Path encoding: The case of intra-typological variation. Vortrag Thinking Doing Learning, Ludwig-Maximilians-Universität München, April 2017.

Shift and resistance in Turkish-German and Turkish-French bilinguals‘ language dominance patterns. Vortrag International Symposium on Bilingualism 11, University of Limerick, Irland, Juni 2017.

(gemeinsam mit Nikolas Koch) Frequenz und Prototypizität im frühen Zweitspracherwerb. Vortrag, Tagung MehrSpracheN, 19.02.2016, Ludwig-Maximilians-Universität München.

(gemeinsam mit Nikolas Koch) A constructional approach towards intransitive motion constructions in bilingual and monolingual speech. Vortrag International Symposium on Bilingualism 10, Rutgers University New Brunswick, New Yersey/USA, 22.05.2015.

Intra-typological variation in similarity judgments of mono- and bilingual children – rethinking relativistic effects in memories for motion. Vortrag, Sechste Internationale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik (DGKL), 30.09.-02.10.2014, FAU Erlangen-Nürnberg;

Variation in motion event encoding of Turkish‐French and Turkish‐German bilingual children. Vortrag, International Conference on Turkish Linguistics (17th ICTL), 03-05.09. 2014. Université Rouen/Frankreich;

Der Einfluss typologischer Muster auf Sprache und Kognition im bilingualen Spracherwerb Türkisch-Französisch. Vortrag, LIMES X., 03.04.2014. Ludwig-Maximilians-Universität München;

Lexikalisierungsmuster in der sukzessiven Zweisprachigkeit bei türkisch-deutschen & türkisch-französischen Kindern. Poster, EmMETH 2014, 14.02.2014. Universität Bamberg.

Der ist von der Röhre rausgegangen – Bewegungsereigniskonstruktionen von sukzessiv-bilingualen türkisch-deutschen Jugendlichen. Vortrag, GAL Kongress 2012 im Symposium „Wörter, Wissen, Mehrsprachigkeit“,  17.-21.09.2012. Universität Erlangen-Nürnberg;

Semantic change and variation in the context of early second language acquisition and their sociolinguistic implications. Vortrag, Sociolinguistics Symposium 19 “Language and the City”, 21.-24.08.2012. FU Berlin

Verbsemantik in der Zweisprachigkeit. Deutsch-Türkisch und Französisch-Türkisch. Vortrag, II. Interdisziplinäre Doktorandenkonferenz,, 13./14.10.2011. Istanbul Universitesi, Türkei;